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Erfahrungsbericht von Übungsobjekt Thomas

Domina Ausbildungstage im Februar 2009 in Berlin

 

1. Tag: Auf mein Klingeln öffnete Violetta die Tür in einem Traum von schwarzem Latexkorsett. Wir vier männlichen Übungsobjekte – in verschiedenen Altersklassen von Mitte 30 bis über 60 - waren pünktlich um 15 Uhr eingetroffen. Der fünfte Mann war leider krankheitshalber ausgefallen, so dass sich die fünf Damen bei den Übungen abwechseln mussten. Dabei hatten sie schon einen Vormittag mit viel Theorie hinter sich. Auch sie – aus Deutschland, Österreich und Russland – waren bezaubernd angezogen, aber wohl genauso zurückhaltend und erwartungsvoll wie wir.

Nun ging es an die Praxis. Zunächst war Bondage in japanischem Stil an der Reihe. Bald sahen unsere Oberkörper hübsch verziert aus mit roten, schwarzen und blauen Baumwollseilen, sehr symmetrisch und mit hübschen Knoten an den richtigen Stellen. Violetta ging jeweils herum, korrigierte und lobte. Dann folgten Ganzkörperfesselungen, die die Herrinnen manchmal mit mühsamem Bücken zu Füßen ihrer bewegungslosen Objekte zwangen. Alle stellten sich bald als sehr begabt heraus, so dass nach einer Pause schnell das nächste Thema begonnen wurde: Schlagwerkzeuge vom Paddel bis zur Peitsche.

Ich hatte das Glück, von Violetta zur Demonstration ausgewählt zu werden, und durfte ihre Schlagtechnik bewundern. Bei den sich anschließenden Übungen der „Schülerinnen“ erwies sich eine Russin als besonders begabt mit dem Rohrstock, was mir viel Freude bereitete. Andere Herrinnen waren da eher noch unsicher, insbesondere mit der mehrschwänzigen Gummipeitsche, aber nach einiger Übung klappte es dann doch. Der ganze Raum war erfüllt vom Klatschen des Paddels und den pfeifenden Hieben der Peitschen. Und doch war es eine entspannte Atmosphäre, die die Chefin mit ihrer netten Art der Unterweisung und kleinen Gesprächen sicher steuerte. Ihre überragende Kompetenz stellte sie nie heraus, und doch war sie hinter ihrem Charme immer deutlich zu spüren. Kaffee, Tee, Kekse und Zigaretten – die allerdings meist auf dem kalten Balkon – taten das Übrige, um gute Gespräche aufkommen zu lassen. Und doch war gegen Abend eine deutliche Beruhigung der Teilnehmer erkennbar.

2. Tag: Wieder waren wir pünktlich, denn nun ging es um die Vorbereitung und Durchführung einer Session. Violetta trug heute ein Latexkorsett in zartem Gelb mit roten Einsätzen an Brust und Hüfte, wieder ein Bild für Götter.

Das Glück war nochmals auf meiner Seite, wurde ich doch zum Demonstrationsobjekt für ein eingehendes Vorbereitungsgespräch. Violetta fragte sehr geschickt nach Phantasien und Erfahrungen, aber auch nach Gefühlen. Sie drang damit trotz meiner versuchten Umgehung allzu intimer Fragen tief in meine Psyche und hätte so die Grundlage für eine sicher gelungene Stunde gelegt, wären wir wirklich in einem Studio gewesen.

Nun waren wieder die Damen an der Reihe. Eine junge Frau wählte mich aus und wir begannen ein intensives Gespräch, in dem sie geschickt ihre eigenen sadistischen Phantasien erkennen ließ, was für mich ein zusätzlicher Reiz war.

Dann ging es an die Praxis. Sie tat nicht das, was mir schon vertraut war, nämlich das Schlagen, sondern setzte nach einer gekonnten Fesselung auf der Liege Klammern an allen möglichen Stellen, die so intensiv wirkten, dass ich die sanfte Musik im Hintergrund gar nicht mehr wahrnahm. Sie war mit dieser Technik offensichtlich schon sehr vertraut, denn als sie zusätzlich noch ein Nadelrad über meinen Körper laufen ließ, war ich nahe daran, „Mayday“ zu sagen. Aber ich verbiß es mir, aus Stolz oder auch dem Wunsch, zu sehen, wie weit sie noch gehen würde. Die Hiebe mit dem Rohrstock zwischendurch als Strafe, wenn ich aufgestöhnt hatte, spürte ich in der Erregung kaum noch. Irgendwann war es zu Ende und ich kam langsam herunter von dem Kick, den sie erzeugt hatte.

Der Blick, den ich auf die anderen Szenen werfen konnte, zeigte gleichfalls viele hinreißende Momente. Ein Opfer war an einen Stuhl gefesselt und wurde abwechselnd an den Brustwarzen gezwiebelt und dann wieder auf die Innenseite der Oberschenkel geschlagen, genoß das aber ganz offensichtlich. Und ein schlanker gutgebauter Mann kroch hinter seiner Herrin her, kniete dann vor ihr und musste unter Rohrstockhieben ihre Stiefel küssen. Eine sehr anregende Episode, die von anderen Dominas genüsslich angeschaut wurde.

Wieder gab es eine längere Pause zur Entspannung, in der Violetta das Einwickeln in Folie demonstrierte.

Dann wechselten die Partner, und es gab noch einmal ein Interview und danach eine weitere Session. Meiner langhaarigen blonden Gesprächspartnerin gegenüber erwähnte ich, dass Brustwarzen- und Hodenfolter für mich relativ unbekannt waren. Sie ging gerne darauf ein und ich erlebte einen weiteren Höhenflug. Sie wusste schon sehr wohl, wie sie Klammern und Peitschen auch an den empfindlichen unteren Organen einsetzten musste, nachdem sie mich mit einer traumhaften Brustwarzenfolter schon fast in Trance versetzt hatte. Dadurch bekam ich von anderen Paaren nicht viel mit.

Zum Abschluß zeigte Violetta noch eine besondere Fesselung, ein „hogtie“, besonders unbequem für das Opfer. Wieder ging der Abend mit Gesprächen über die gemachten Erfahrungen von Dom wie Sub und dem langsamen Abklingen der Erregung zu Ende.

3. Tag: Klink-Themen, Fetische und Atemkontrolle waren das Programm für den dritten Tag, an dem sich Violetta stilgerecht in weißem Latexkleid als Frau Doktor präsentierte. Die Outfits der Damen wurden immer schöner und auch ihre Selbstsicherheit wuchs immer mehr.

Es begann mit dem Nadeln, doch fanden sich zunächst keine Freiwilligen, bis dann doch zwei mutige Opfer bereitstanden. Doch auch bei den Herrinnen gab es einige Hemmschwellen, bald aber drängten sie sich, um mitzumachen. Einige wollten es sogar am eigenen Leibe erfahren. Es blieb dann aber bei wenigen Versuchen. Lieber stachen sie selber als gestochen zu werden.

Der Bereich Analbehandlung war dann sowohl bei den Kandidaten als auch bei den Herrinnen beliebter. Leider wurde nur ein Übungsobjekt zunächst mit Einlauf und dann mit ersten Fisterfahrungen bedacht. Die anderen möglichen Opfer mussten vor dem Extra-Raum bleiben, in dem ein professioneller Gyn-Stuhl, nicht etwa nur so ein schwachbrüstiges Objekt wie in manchen Clubs, aufgestellt war. Es dauerte lange, und das Opfer war ganz offensichtlich hoch befriedigt, als es schließlich wieder erschien. Eine Herrin meinte, es hätte ihm gar nicht genug sein können.

Auch das Unterrichtsthema Atemkontrolle faszinierte alle Beteiligten. Es war aber auch für alle neu und erregend, entweder so kontrolliert zu werden oder die Kontrolle auszuüben. Meine Herrin für diesen Teil hatte einen Riesenspaß, den Atemschlauch der Gasmaske in unregelmäßigen Abständen zu verschließen, so dass ich nie wusste, wann ich noch Luft bekommen würde. Vor allem aber reagierte sie dann nicht sofort auf mein Handzeichen, dass ich keinen Sauerstoff mehr hatte, sondern wartete mit der Freigabe ein wenig. Für Kontrollfreaks wahrscheinlich die höchste Steigerung der Abhängigkeit von einer Herrin, für mich jedenfalls ein ungewohntes, aber unglaublich intensives Lustgefühl.

Wie ich dann sehen konnte, hatten auch die anderen richtiges Vergnügen an dieser Technik.
Trampling und Fußanbetung wurden danach demonstriert und geübt und leiteten in eine ruhige Phase der Erholung über.

Der Rest des Nachmittags war offenen Übungen gewidmet, bei denen jede Herrin noch einmal das üben oder perfektionieren konnte, was ihr wichtig war. So gab es die unterschiedlichsten Szenen mit wechselnden Partnern in sehr lustvoller Stimmung, durch Lachen und Stöhnen untermalt.

Ganz allmählich kehrte dann die Ruhe der Erschöpfung nach drei Tagen intensiven Vormittagsunterrichts und nachmittäglicher Praxis ein. Doch eine Ruhe des lustvollen Erinnerns und der Befriedigung, viel Neues erlebt und genossen zu haben.

Im ersten Teil des Abschlußgesprächs durften sich die Übungsobjekte äußern, dann die Herrinnen über die Objekte. Alle waren nicht nur zufrieden mit sich und der Gruppe, sondern traurig, dass es schon zu Ende war. Nun durften die „Jungs“ sich verabschieden, da die Damen allein noch unter sich bleiben wollten.

Fazit: Ein unglaublich intensives Erlebnis und ungeahnte neue Erfahrungen!

 

Übungsobjekt Thomas

 

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